Nachdem Mozilla in der vorigen Woche die ersten Details zum kommenden mobilen Betriebssystem Firefox OS bekanntgegeben hatte, zeigte der spanische Telekommunikationsanbieter Telefónica nun das erste entsprechende Smartphone. Der Prototyp wurde gemeinsam mit Qualcomm entwickelt. Technische Details des Handys wurden nicht bekannt, allerdings wurden mit dem Vorserienmodell Features wie Multitasking oder das Nutzen vom Sozialen Netzwerk Facebook vorgeführt. Das erste Smartphone mit Firefox OS soll im kommenden Jahr in Brasilien auf den Markt kommen.
Insbesondere die Schwellenländer eignen sich hervorragend als Zielpunkt für das Betriebssystem Firefox OS. Denn mit dem auf HTML 5 basierenden System lassen sich wesentlich günstigere Smartphones als mit Android herstellen. So sollen Geräte auf den Markt kommen, die weit weniger kosten als 100 US-Dollar. Die Rede ist schon von entsprechender Hardware für um die 40 Euro. Nach Angaben von Telefónica ist der günstige Preis nur ein Punkt, der für Firefox OS spricht. Darüber hinaus soll so auch ein Ausgleich zur strategischen Abhängigkeit von Android geschaffen werden. Das Betriebssystem Firefox OS soll Informationen von Mozilla und Telefónica zufolge wenig Rechenleistung benötigen, da es eben auf Webstandards basiert. Somit läuft das System demnach besser als Android bei gleicher Hardware.



















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