Es ist faszinierend, was ein Smartphone heute alles kann – unter anderem eben auch das Navigieren. Klar, die hohen Ansprüche setzen die Hersteller unter immensem Druck, so ist Navigationssoftware heute wie selbstverständlich im Smartphone enthalten – vor einigen Jahren noch als Special gehandelt.
Daraus folgend geraten auch Navigationssystem-Hersteller unter Druck und versuchen, mit Zusatzangeboten Kunden zu gewinnen. So stellen auf der IFA diverse Hersteller Navis vor, die mit neuem Fahrspurassistenten und lokalen Suchdiensten, etwa nach der günstigsten Tankstelle im Umkreis, punkten sollen.
Navisoftware auf dem Vormarsch
Der IT-Verband Bitkom erklärte kürzlich, dass rund sieben Prozent der deutschen Handybesitzer mit dem Mobiltelefon navigiert und auf ein “richtiges ” Navigationsgerät verzichtet – Tendenz steigend. Marktforscher sind der Meinung, dass sich Navigationshersteller daraus folgend auf Verluste einzustellen haben – so haben auch Gartners Analysten feststellen müssen, dass tragbare “Saugnapf”-Navis darunter leiden, von Smartphones Konkurrenz zu erhalten.
Die Navihersteller
Die Hersteller hingegen nehmen es gelassen, so sagt TomTom-Manager Corinne Vigreux: “Smartphone-Navigation ist nur eine Ergänzung und wird meist nur für Kurztrips genutzt. Das ist keine ernsthafte Konkurrenz.” Na ja, und um auf Nummer Sicher zu gehen, gibt es bei iTunes die App von TomTom, die fürs Smartphone gedacht ist. Garmin zeigt sich clever und verbindet mit dem “nüvifone” einfach beide Märkte – Apps gibt es noch nicht. Und abschließend ist auch Gartner Analyst Thilo Koslowski der Meinung: “Sie müssen alle Geräteklassen bedienen. Inzwischen merken die Unternehmen aber auch, dass der Verkauf von Apps sehr lukrativ sein kann.“




















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