Der Redmonder Microsoft gab vor kurzem an, die Entwicklungen des Social Network-Smartphones KIN zu stoppen. Man begründete diesen Schritt zum einen damit, dass der Fokus nun auf der Weiterentwicklung von Windows Phone 7 gelegt werden solle, aber auch damit, dass sich das KIN schlichtweg nicht verkaufen will. Der Vertriebspartner Verizon Wireless senkte sogar die Verkaufspreise um die Hälfte, weil sich das KIN schlechter verkaufe als das Palm Pre. Es hieß seinerzeit, dass Microsoft mehr als 1.000, aber weniger als 10.000 Exemplare des fehlerhaften Smartphones verkauft habe; als echtes Social Network-Handy lässt es sich auch schwer bezeichnen, fehlt doch etwa die Antwort-Funktion bei Twitter.
Nun aber kamen neue Zahlen an die Oberfläche, die den Schluss zulassen, dass Microsoft doch weniger Exemplare unters Volk gebracht hat, als bislang angenommen. Der “Business Insider” berichtet aktuell, dass selbst Microsoft-interne Mitarbeiter sehr enttäuscht von den extrem geringen Verkaufszahlen seien.
Teure KIN Party
Um das KIN zu feiern, wurde zur Einführung des Smartphones eine riesige Party gefeiert – die könnte mehr gekostet haben als das KIN bis heute einbrachte. Neben den Mitarbeitern zeigen sich auch die Aktionäre beschämt, denn jetzt heißt es, es sollen zwischen 500 und 10.000 KINs verkauft worden sein – wirklich peinlich beschämende Zahlen! Das Entwicklerteam von KIN soll jetzt jedenfalls zu dem von Windows Phone 7 wechseln – ob das was bringt? Microsoft müsste mit Windows Phone 7 schon sehr überraschen, um die letzten hauseigenen Schlappen am mobilen Markt wieder wett zu machen …



















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