Etliche Gerüchte haben sich sofort gestreut, als ein Insider erfahren haben wollte, dass Facebook ein eigenes Smartphone plant. Die Kollegen von TechCrunch haben sich zuerst auf die Meldung gestürzt und zahlreiche Medien haben diese Meldung aufgesogen. Dann, noch am selben Tag, das Dementi: Mark Zuckerberg, Chef von Facebook, stellt sich den Gerüchten entgegen und sagt, Facebook arbeite nicht an einem eigenen Smartphone. Aber eine Facebook-Sprecherin räumte ein, dass Facebook daran arbeite, mehr in mobile Betriebssysteme integriert zu werden.
Keine eigenen Geräte
Eigene Geräte wird es also nicht geben. Aber mehr Facebook Integration – was genau das bedeuten kann, kann bislang nur erraten werden, denn die Informationen, die Facebook selbst streut, sind sehr rar, Vermutungen von Branchenexperten ebenfalls vage. Und außerdem erscheint die Frage angebracht, ob Facebook mit allen führenden mobilen Betriebssystemen enger zusammenarbeiten will oder ob man sich eine Exklusiv-Plattform raussucht.
Klar: Android mit seinen aktuellen Wachstumsraten und dem vielfältigen Einsatz – vielfältig deshalb, weil extrem viele Hersteller mit Smartphones vom Einsteiger- bis zum High-End-Segment darauf einsteigen – würde Facebook eine riesiger Welt voller potenzieller Neukunden eröffnen.
Mark Zuckerberg jedenfalls erklärt in einem TechCruch-Interview, dass es schwer sei, alle Plattformen zu bedienen. Da entwerfe man erst eine App für das Web, anschließend folgt eine mobile Webpage, dann muss eine Touch HTML5-Version entstehen. Im Anschluss müsse man eine iPhone-Version entwickeln, eine Android-Version, ach – und aufs iPad müsse die App auch noch. “Und wenn wir nicht an einer RIM Version arbeiten, sind die Leute angefressen, weil es nicht auf ihrem Smartphone verfügbar ist“, so Zuckerbergs Statement.



















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