Wie der Antivirenhersteller Panda Security heute offiziellen Pressestellen, darunter auch golem.de mitteilte, habe der spanische Vodafonekonzern (vermutlich unwissend) HTC Magic Smartphones mit schadhafter Software ausgeliefert, die es ermöglicht durch das HTC Magic infizierte Windowsrechner in ein vorhandenes Botnetz zu integrieren.
Die Schadprogramme sollen, so der Sicherheitssoftwarehersteller, auf der Speicherkarte des HTC Magic verankert sein und automatisch beim konnektieren den bösartigen Windowscode ausführen. Golem.de erläutert in einem aktuellen Newsartikel, dass ein über das HTC Magic infizierter Rechner beispielsweise an das Mariposa-Botnet gebunden werden könnte.
Offenkundig wurde dieses Sicherheitsleck, welches nur auf die spanischen Vodafone-Distributionen beschränkt zu sein scheint, durch eine Panda Security Mitarbeiterin, die das Smartphone über den spanischen Onlineshop von Vodafone bestellte. Nach der Konnektierung des HTC Magics mit dem Computer, warnte die auf dem Windowsrechner installierte Sicherheitssoftware vor einem Virenbefall des mobilen Gerätes. Neben dem Schadcode für den Botnetzugang fand die Software weiterhin ein trojanisches Pferd sowie eine Conficker-Wurm-Variante. Sämtliche dieser Schadprogramme waren auf dem internen Speicher des HTC Magic beheimatet. Auf Presseanfragen reagierte Vodafone nur äußerst zurückhaltend und kündigte eine Untersuchung des Vorfalles an.
Quelle: golem.de



















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