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Handy Flatrate könnte bald der Geschichte angehören

Mo, Aug 23, 2010

 

Branchen-News  

attEin Trend, der jetzt von einer Studie untermauert wurde, zeichnet sich bereits ab: Man geht im Smartphone-Zeitalter weg von der Handy Flatrate und hin zu mehr Apps, die künftig als Umsatzmotor Nummer Eins in diesem Bereich zählen werden. Das mit den Flatrate Angeboten dürfte doch verwundern, aber rund 50 Prozent der befragten Mobilfunkmanager, an die sich die Studie richtete, sahen neuartige Tarifmodelle als ihre größte Herausforderung. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, durchgeführt wurde sie von Economist Intelligence Unit. Befragt wurden rund 400 Manager der Mobilfunkbranche. Das Fazit des Mobilfunkspezialisten Thomas Tschentscher: “Die Umfrage belegt, dass Mobilfunkanbieter weltweit planen, ihre Tarifstrategien neu zu gestalten.”

Apps als Zukunftsträger

Und Natasha Good, ebenfalls von Freshfields Bruckhaus Deringer, ergänzt: “Die Mobilfunkanbieter kehren wieder zu dem Konzept zurück, dass Content King ist.” Und genau deshalb liegt die Zukunft in Apps. Zum Thema Tarife – hier ergebe sich aktuell ein Problem daraus, dass Kunden für einen monatlich festen Preis beliebig viele Daten aufs Smartphone laden können – dies trifft die Mobilfunkanbieter. So ist weltweit jedes fünfte Gerät ein mit dem Web verbundenes Smartphone. Da der Datenverbrauch derartig wächst, sinkt die Wirtschaftlichkeit der Flatrates für Anbieter.

O2 O Freikarte

Weiter sieht man den Mobilfunkstandard LTE kommen: Hier werden höhere Übertragungsgeschwindigkeiten geboten, wodurch der Datenverbrauch weiter zunehmen dürfte, sodass zahlreiche Anbieter die Einführung von LTE nutzen dürften, neue Tarife vorzustellen. Der US-Mobilfunkanbieter AT&T hat schon reagiert und offeriert seit Juni seine Datentarife mit einer Höchstgrenze von 2 GB für 25 US-Dollar; anschließend muss extra bezahlt werden.

AT&T dreht in seiner Begründung für dieses Verfahren den Spieß einfach um und zeigt sich verständlich für die Wenig-Surfer, die für den Verbrauch anderer mitzahlen müssten. So würden 65 Prozent der eigenen Kunden monatlich keine 200 MB versurfen – insgesamt kommen von den Amerikanern rund zwei Prozent auf mehr als 2 GB Datenvolumen.

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1 Meinung(en) zu diesem Artikel

  1. LeistungNicht bewertet
    PreisNicht bewertet
    SupportNicht bewertet
    Handy Flatrate Tester Sagt:

    Solange sich da kein Oligopol bildet haben immer noch die Nutzer das letzte Wort. Und gibts die mobile Internet Flat beim einen Anbieter nicht mehr, dann folgt eben der Wechsel zum anderen Anbieter. Auch wenn es in letzter Zeit immer wieder das Ende der mobilen Flatrate beschworen wird, gehe ich nicht davon aus.

    Ich stimmte der Aussage zu, daß Apps immer wichtiger werden. Aber auch Apps sind zu installieren bzw. verursachen bei Internet Nutzung i.d.R. Traffic. Damit Apps (aktuell oder ortsbezogen) zum Erfolg werden ist günstiger Traffic folglich eine Voraussetzung.

    Und schaut man mal auf die Tarifausgestaltung von Vodafone, sieht man, daß in der Praxis bereits eine Vielzahl Flat Varianten getestet:
    Zum ersten die Fairflat, die es bei allen Anbietern in Deutschland gibt. Mit i.d.R. max 5 GB Limit im Monat, bei der die Geschwindigkeit dann runter geregert wird (um den Traffic zumindest nach oben zu begrenzen).
    Zum zweiten die Mobile Connect Flat 14,4, bei der man zum einen eine höhere max. Geschwindikeit (max. 14,4 MB/s) und eine höheres Datenvolumen (10 GB) bis zur Reduzierung der Datengeschwindigkeit hat, natürlich für einen höheren Preis!
    Folglich kann der Preis für eine Handy Internet Flat variiert werden, dabei unterscheiden sich diese dann bei max. Down & Upstream Geschwindigkeit und dem Inklusivvolumen.
    D.h. die Flat muß nicht sterben, wenn Preis und Leistung entsprechend angepaßt werden.
    Alternativ sind Volumentarife ja weiterhin möglich. Wie sie ja von Vodafone derzeit auch angeboten werden, z.B. Vodafone Mobile Connect Large oder XXL mit 500 MB bzw. 30 GB Volumen im Monat.

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