Autsch! Und schon wieder gibt es einen Klaps auf die Finger von RIM. Denn gerade so konnte der Mobilfunkgerätehersteller noch die totale Blockade von Blackberrys in Saudi Arabien abwenden, schon gibt es neuen Ärger – diesmal aber mit dem Bundesinnenministerium.
Bundesinnenministerium stuft Blackberry als unsicher ein
Bereits im November 2009 gab es ein internes Schreiben des Bundesinnenministerium – welches allerdings erst jetzt öffentlich wurde – in dem dazu geraten wird, auf die Nutzung von Blackberrys zu verzichten. Das allerdings betrifft auch das iPhone, die ebenso als zu unsicher eingestuft wurden. Im Grunde hat das Ministerium die gleichen Bedenken wie Saudi Arabien. Denn RIM steht in heftiger Kritik aufgrund der Verschlüsslung von Daten, die dann an Unternehmenseigene Server in unter anderem Kanada versendet werden. Für das Bundesministerium ist die Sicherheit oberste Priorität. Denn laut Aussagen des Bundesinnenministers gäbe es einen dramatischen Anstieg der Angriffe auf die Regierungsnetze und das müsse man verhindern.
Allerdings betont RIM immer wieder, dass die Kommunikation sicher sei. Der Blackberry Hersteller könne gar keinen Zugang zu Daten gewähren, da dieser überhaupt keinen Schlüssel dafür habe.
Im Bundesinnenministerium hingegen werden nun 4.000 netzsichere Modelle im Tausch von Blackberrys und iPhones angeboten. Da es allerdings kein generelles Verbot gibt, dürfen sich die Mitarbeiter weiterhin frei entscheiden.



















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