Wer sein Handy mit in den Urlaub nimmt, sollte zunächst einen Blick in die Auslandstarife werfen, ansonsten könnten die Gebühren höher sein als sie sein müssten. Ab heute, dem 1. Juli, gelten neue Regelungen für die Handynutzung in EU-Ländern, sodass die entstehenden Kosten überschaubar sind. Allerdings gilt es, vorher diesen EU-Tarif zu aktivieren. Anstelle des EU-Tarifs könnte ein spezieller Roaming-Tarif voreingestellt sein; dieser kann unter Umständen sogar eine Grundgebühr beinhalten. Für Gelegenheitstelefonierer lohnt sich der EU-Tarif deutlich mehr.
Die neuen Roaming-Regelungen sorgen unter anderem dafür, dass abgehende Handy-Gespräche maximal 39 Cent pro Minute zuzüglich der jeweils geltenden Mehrwertsteuer kosten dürfen; für eingehende Gespräche in der EU werden höchstens noch 15 Cent fällig. Es wurde eine automatische Kostenobergrenze von 50 Euro monatlich plus Mehrwertsteuer für die mobile Datennutzung eingeführt und maximal darf ein Megabyte noch 80 Cent kosten.
Diese Regelungen betreffen ausschließlich die EU-Länder; wer beispielsweise in der Türkei oder Ägypten Urlaub macht, hat mit deutlich höheren Kosten zu rechnen. Stellenweise werden pro übertragenem Megabyte bis zu 20 Euro fällig! Hier lohnen sich vom Provider angebotene Auslandsoptionen; alternativ bestünde die Möglichkeit, sich im Ausland eine günstige Prepaid-Karte zuzulegen.
Bildquelle: Harald Wanteschka©/Pixelio



















Sag Deine Meinung